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Holger Geschwindner wurde 1945 in Bad Nauheim geboren und war deutscher Basketball-Nationalspieler. 1972 nahm er an den Olympischen Spielen in München als Kapitän der Nationalmannschaft teil.

Im Verein spielte er beim MTV Gießen, mit dem er zwischen 1965 und 1969 dreimal Deutscher Meister und einmal Pokalsieger wurde.

Anschließend spielte er für Bundesligateams in München, Bamberg, Göttingen und Köln. Er beendete seine Karriere als Basketballspieler im Alter von 47 Jahren. Insgesamt hat er 150 Länderspiele und mehr als 600 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga gespielt.

Neben der sportlichen Karriere studierte Geschwindner Mathematik, Physik und Philosphie und arbeitete unter anderem am Max-Planck Institut für Psychiatrie.

Geschwindner war als Berater und Trainer für den Bundesligisten Würzburg tätig, hat den Basketball-Nationalspieler und NBA-Superstar Dirk Nowitzki entdeckt und ist seit 1995 sein Berater und Personal Trainer.

Im Interview mit Rolf van Dick spricht er über seine verschiedenen Rollen als Kapitän der Basketball-Nationalmannschaft, später als Trainer und als Berater von Dirk Nowitzki.

Er spricht über seinen persönlichen Führungsstil, über die Rolle von Führung im Basketball und insbesondere sein Engagement bei Kindern und Jugendlichen. Er spricht über Menschen, bei denen er gelernt hat und über die Rolle von Werten.

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Oliver Reese wurde 1964 geboren und ist tätig als Dramaturg, Intendant und Regisseur an vielen wichtigen Theatern.

Er hat Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Komparatistik in München studiert und als Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel gearbeitet.

1989 war er Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel, 1991 Chefdramaturg am Theater in Ulm und von 1994 bis 2001 Chefdramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin. Anschließend war er Chefdramaturg und stellvertretender Intendant am Deutschen Theater Berlin. Seit 2009 ist er Intendant des Frankfurter Schauspiels.

Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, hat mit vielen bedeutenden Regisseuren und Schauspielern zusammengearbeitet und für seine Inszenierungen wichtige Preise bekommen.

Im Gespräch mit Rolf van Dick spricht er über seinen persönlichen Führungsstil, über die Rolle von Führung im Theater. Er spricht über Menschen, bei denen er gelernt hat und über die wichtige Rolle von Werten in seiner Arbeit.

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Bernd Loebe wurde 1952 in Frankfurt geboren und studierte an der Goethe Universität Rechtswissenschaften. Nebenher nahm er Klavierunterricht und arbeitete von 1975 bis 1980 in der Musikredaktion der FAZ, bei der Neuen Musikzeitung und bei der Zeitschrift Opernwelt. Nebenher war er als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk tätig und präsentierte dort zum Beispiel die hr2-Frühsendung vor dem Alltag. 1979 wechselte er in die Redaktion der Musikabteilung des HR, wo er für die Berichterstattung von den Bayreuther Festspielen, Salzburger Festspielen und anderen internationalen Musikfestivals verantwortlich war.

1990 wurde er künstlerischer Direktor an der Brüsseler Oper La Monnaie. 2002/2003 wurde er Intendant an der Frankfurter Oper. Sein Vertrag wurde mehrfach verlängert und läuft bis 2018.

Loebe übernahm die Frankfurter Oper in einer Zeit rückläufiger Budgets und Aufführungszahlen — dennoch erhielt sie bereits in seiner ersten Spielzeit den Titel Opernhaus des Jahres durch die Kritiker der Opernwelt. Er schafft es, internationale Stars nach Frankfurt zu holen, trotz limitierter Gagen.

Im Gespräch mit Rolf van Dick spricht er über seinen persönlichen Führungsstil, über die Rolle von Autorität und künstlerisches Gespür in der Oper. Er erzählt von seinen Vorbildern und spricht über die Rolle von Werten in der Kunst und der Gesellschaft.

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Sylvia Schenk wurde 1952 geboren, sie studierte Rechtswissenschaften und war 10 Jahre lang als Arbeitsrichterin tätig sowie danach 12 Jahre lang hauptamtliche Dezernentin z.B. für die Themen Sport, Recht, Frauen oder Wohnen in Frankfurt von 1989 bis 2001.
Sie war als Leichtathletin 1972 Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in München, und wurde dort Neunte nachdem sie zuvor 1971 in Lübeck an einem Weltrekord im 4×800-Meter-Staffellauf beteiligt war. Ebenfalls 1971 und 1974 nahm sie an den Europameisterschaften teil.

Von 2001 bis 2004 war sie Präsidentin des Radsportverbandes Bund Deutscher Radfahrer. Von 2007 bis 2010 war sie Vorsitzende von Transparency International Deutschland. Seit 2010 ist sie Mitglied des Vorstands. Sie hat sich während ihres aktiven Sportlerlebens und in der Zeit danach für die Gleichbehandlung von Frauen, gegen Korruption und gegen Doping eingesetzt und sie arbeitet heute als Anwältin in einer Frankfurter Kanzlei.

Im Gespräch mit Rolf van Dick spricht sie über ihren persönlichen Führungsstil, über die Rolle von Transparenz und Information und Beteiligung von Mitarbeitern. Sie erzählt von ihren verschiedenen Tätigkeiten, in denen sie jeweils als erste Frau Führungsaufgaben hatte, von der Geiselnahme der israelischen Sportler bei der Olympiade 1972 und über die Rolle von Werten im Sport und in der Führung.

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Sahra Wagenknecht, geboren 1969 in Jena, studierte in Jena, Berlin und Groningen Philosophie und Neuere Deutsche Literatur und schloss ihr Studium 1996 mit einer Arbeit über Marx und Hegel ab. Seit 2005 arbeitete sie an einer volkswirtschaftlichen Dissertation, die sie 2012 an der Universität Chemnitz abschloss.
Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war sie Mitglied des Parteivorstandes der PDS bzw. der Linkspartei.PDS und ist seit 2007 Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied des Europaparlaments, seit 2009 ist sie Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 2010 wurde sie zur Stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und seit 2011 ist sie Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Im Gespräch mit Rolf van Dick spricht sie über ihren persönlichen Führungsstil, über gute und schlechte Führung, über Werte und schlechte Vorbilder in Politik und Wirtschaft.

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Paulus Terwitte wurde 1959 geboren und trat kurz nach dem Abitur in den Kapuzinerorden ein. Er studierte in Münster und Graz Philosophie und Katholische Theologie. 1984 wurde er zum Diakon und 1985 zum Priester geweiht. Ab 1989 leitete Bruder Paulus das Kloster zum Mitleben in Stühlingen, war danach einige Jahre in Gera in der Krankenhausseelsorge tätig. 1998 berief die Ordensleitung der Kapuziner Paulus Terwitte als Guardian in das Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt am Main, wo er neben der Tätigkeit als Beicht- und Gesprächsseelsorger durch die katholische Fernseharbeit bekannt wurde.
Von 2006 bis 2009 leitete Bruder Paulus das Kapuzinerkloster Dieburg bei Darmstadt und war danach bis 2010 Beauftragter für Berufungspastoral der Kapuziner im Kapuzinerkloster, d.h. für die Gewinnung von Nachwuchsmitgliedern des Ordens. Seit November 2010 ist er wieder Guardian des Kapuzinerklosters Liebfrauen.
Im Jahr 2004 sendete das ZDF im Rahmen der Reportage „Die Manager Gottes” einen Beitrag über das Leben von Paulus Terwitte als Großstadtseelsorger. Als Gast tritt er regelmäßig in Talkshows bei Anne Will, Maybrit Illner oder Frank Plassberg auf. Auf HR4 moderiert er eine Radiosendung und er hat eine eigene Fernsehsendung auf Sat 1. Bruder Paulus hat eine Reihe von Büchern geschrieben, in denen er den Menschen Anleitung und damit Führung gibt.
Im Gespräch mit Rolf van Dick spricht er über seinen persönlichen Führungsstil, über gute und schlechte Führung, Führung in der Kirche und im Orden und über Werte und Vorbilder. Er spricht über Joachim Gauck und Margot Käßmann, über Alkoholismus im Management und Frauen und Führung.

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